Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on “Polizei/Kautionstrick”, “Medi­zin­trick”

Ach­tung Medizintrick

Kri­mi­nel­le ver­su­chen der­zeit wie­der ver­mehrt mit dem soge­nann­ten „Medi­zin­trick“ gut­gläu­bi­ge Mit­bür­ge­rIn­nen um ihr Erspar­tes zu brin­gen. Zu die­sem Zweck kon­tak­tie­ren sie ihre Opfer via Tele­fon und geben sich als Ärz­te bzw. Mit­ar­bei­ter diver­ser Kli­ni­ken aus. Den Opfern wird anschlie­ßend, ent­ge­gen den Tat­sa­chen mit­ge­teilt, dass sich ein naher Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ger in einem Kran­ken­haus befin­det und eine töd­li­che Krank­heit dia­gnos­ti­ziert wor­den sei.

Zur wei­te­ren Behand­lung und um den Tod des Ange­hö­ri­gen zu ver­hin­dern, sei ein sehr teu­res Medi­ka­ment erfor­der­lich. Die Bezah­lung des Medi­ka­ments müs­se nun schnellst­mög­lich erfol­gen und soll an einen Kurier der Kli­nik über­ge­ben werden.

In den letz­ten Wochen wur­de eine gro­ße Anzahl von der­ar­ti­gen Betrugs­ver­su­chen festgestellt.

Die Poli­zei ersucht daher, auf sol­che Kon­takt­ver­su­che nicht ein­zu­ge­hen, die­se sofort abzu­bre­chen und der Poli­zei zu mel­den. Grund­sätz­lich gilt es, unbe­kann­ten Per­so­nen ein gesun­des Miss­trau­en ent­ge­gen­zu­brin­gen und die ent­spre­chen­den For­de­run­gen kei­nes­falls zu erfüllen.

Wie kön­nen Sie sich schützen?

  • Las­sen Sie sich von die­ser Form des Schock­an­ru­fes nicht aus der Ruhe brin­gen und kon­tak­tie­ren Sie den betref­fen­den Angehörigen
  • Eine Kli­nik wür­de nie­mals einen Kurier beauf­tra­gen Bar­geld bei Ihnen abzuholen
  • Las­sen Sie sich auf kei­ne Dis­kus­sio­nen ein und machen Sie Ihrem Gegen­über ent­schie­den klar, dass Sie auf kei­ne der Forderungen/Angebote ein­ge­hen werden
  • Legen Sie umge­hend auf, wäh­len Sie den Not­ruf 133 und ver­stän­di­gen Sie die rich­ti­ge Polizei

Ach­tung Polizeitrick

Kri­mi­nel­le ver­su­chen der­zeit wie­der ver­mehrt mit dem soge­nann­ten „Poli­zeitrick“ gut­gläu­bi­ge Mit­bür­ge­rIn­nen um ihr Erspar­tes zu brin­gen. Zu die­sem Zweck kon­tak­tie­ren sie ihre Opfer via Tele­fon, oft­mals mit einer gefälsch­ten Num­mer der Poli­zei (059133), und geben sich als Poli­zis­ten aus. In den letz­ten Wochen wur­de eine gro­ße Anzahl von der­ar­ti­gen Betrugs­ver­su­chen festgestellt.

Die Täter spre­chen sehr oft hoch­deutsch und geben an, dass ein naher Ange­hö­ri­ger einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht habe.

Die auf­grund des­sen dro­hen­de Haft­stra­fe kön­ne nur durch Bezah­lung einer sehr hohen Geld­sum­me ver­hin­dert werden.

Die Poli­zei ersucht daher, auf sol­che Kon­takt­ver­su­che nicht ein­zu­ge­hen, die­se sofort abzu­bre­chen und der Poli­zei zu mel­den. Grund­sätz­lich gilt es, unbe­kann­ten Per­so­nen ein gesun­des Miss­trau­en ent­ge­gen­zu­brin­gen und die ent­spre­chen­den For­de­run­gen kei­nes­falls zu erfüllen.

Wie kön­nen Sie sich schützen?

  • Las­sen Sie sich von der mög­li­cher­wei­se am Dis­play ihres Tele­fons auf­schei­nen­den Num­mer der Poli­zei nicht verunsichern
  • Ein der­ar­ti­ges Ange­bot, sich von einer Haft­stra­fe “frei­zu­kau­fen“, wür­de die rich­ti­ge Poli­zei nie­mals machen
  • Las­sen Sie sich auf kei­ne Dis­kus­sio­nen ein und machen Sie Ihrem Gegen­über ent­schie­den klar, dass Sie auf kei­ne der Forderungen/Angebote ein­ge­hen werden
  • Legen Sie umge­hend auf, wäh­len Sie den Not­ruf 133 und ver­stän­di­gen Sie die rich­ti­ge Polizei

Kon­takt:
Lan­des­kri­mi­nal­amt Nie­der­ös­ter­reich – Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on
Tel.:  059 133 — 30 – 3333, Mail: lpk-n-lka-praevention@polizei.gv.at